Review: Filters 3 für iOS

Filters wurde ursprünglich im July 2015, entwickelt von Mike Rundle, unter dem Label tap tap tap im AppStore veröffentlicht. In dieser Review werfe ich einen Blick auf die runderneuerte Version 3 der App.

Mit über 800 Filtern und Effekten wirkt Filters im ersten Augenblick überwältigend auf den Benutzer. Doch mit der Möglichkeit Favoriten anzulegen der Möglichkeit Änderungen rückgängig zu machen und guten Vorsortierung in Kategorien hat man es recht einfach sich einen Überblick über die verfügbaren Filter zu verschaffen und den gewünschten Look für sein Foto zu finden.

Die Benutzeroberfläche wird dabei vom zu bearbeitenden Bild dominiert, was in jeder Bildbearbeitungssoftware so sein sollte. Am oberen Bildschirmrand befinden sich Menüpunkte zum Importieren von Bildern, zu mehr Informationen über die App sowie zum rückgängig machen der Bearbeitung und der Sharing Button mit dem das Resultat exportiert beziehungsweise über vorhandene soziale Netze und die üblichen Verdächtigen wie Mail und iMessage geteilt werden können. Am unteren Bildschirmrand finden wir das Menü über das man Filter, Overlays, Effekte sowie die bereits erwähnten Favoriten finden. Auf Grund der schieren Größe der Datenbank finden sich hinter jedem Menüpunkt Unterkategorien, die den entsprechenden Bereich weiter verfeinern. Wählt man beispielsweise Filter aus, bietet ein Menü aus fünf Unterpunkten eine Auswahl an entsprechenden Filterkategorien an. Der letzte Menüpunkt, Favoriten, beherbergt alle Filter die man über das Sternchen in der oberen rechten Ecke des Editors als Favoriten markiert hat. Leider werden die Favoriten nicht zwischen Geräten synchronisiert, was auf Grund der nun universal vorhandenen App eine sinnvolle Funktion wäre.

Das Anwenden eines Effektes ist einfach. Hat man sich für einen entschieden, kann über einen Schieberegler am unteren Bildschirmrand die Intensität des Effektes angepasst werden. Anschließend wird das Ergebnis mit einem Tap auf das Häckchen angenommen, oder über das rote „X“ verworfen. Hat man die Änderungen angewandt kann man die Ansicht zwischen der ursprünglichen und der bearbeiteten Version des Bildes durch einen Tap auf das Bild wechseln. Möchte man die letzte oder alle Änderungen rückgängig machen, reicht ein Druck auf das dritte Icon am oberen Bildschirmrand.

In Version 3 von Filters wurde einige neue Funktionen hinzugefügt. Zum einen ist Filters nun eine Universal App und lässt sich somit auf iPhone und iPad gleichermaßen nutzen. Gerade für eine App zur Bildbearbeitung macht es Sinn, Bilder auf dem größeren Bildschirm eines iPad betrachten zu können. Zudem wurde eine Erweiterung für die Standard Fotos App hinzugefügt. Man kann also direkt aus der normalen Fotos App auf die Filter zugreifen, lediglich das Setzen von Favoriten ist aus der Erweiterung heraus nicht möglich. Die Benutzeroberfläche sieht ansonsten identisch aus. Außerdem wird 3D Touch unterstützt, über das das letzte geschossene Foto in Filters geöffnet werden kann.

Die Kombination aus Favoriten und in Unterkategorien eingeteilten Filtern macht die enorme Ansammlung an Effekten und Filtern dem Benutzer sehr leicht zugänglich ohne ihn mit der Vielfalt zu überfordern. Anfangs erwischt man sich noch dabei, wie man längere Zeit durch die Kategorien blättert und einen passenden Filter sucht. Haben sich nach einiger Zeit der ein oder andere Favorit angesammelt, sind schnelle Bearbeitungen eine Frage von Sekunden, was einen sehr schönen Workflow darstellt. Passt man den Look seiner Bilder gerne etwas an bevor man diese teilt ist Filters einen näheren Blick wert.

 

Erhältlich im AppStore für € 1,99.

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